Wie Sie sich vor dem neuen Coronavirus schützen

Winter im Pappelwald

Das neue Coronavirus (2019-nCoV) ist nun auch in Deutschland angekommen. Bis jetzt sind die Fallzahlen übersichtlich und die Ärzte haben die Lage im Griff. Fakt ist aber auch, dass die medizinische Versorgung längst nicht in allen Ländern so gut organisiert ist wie bei uns und deshalb mit neuen Virusimporten gerechnet werden muss.

Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar, und es gibt Anzeichen, dass eine Ansteckung bereits während der 14-tägigen Inkubationszeit möglich ist.

Die Symptome reichen von einer milden Erkältung mit Husten und Schnupfen bis hin zu einer schweren Lungenentzündung mit Fieber. Je schlechter der allgemeine Gesundheitszustand einer Person, desto schwerer der Verlauf.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgende 3 Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe:

  1. Eine gute Händehygiene
  2. Husten- und Nies-Etikette
  3. Abstand zu Erkrankten halten

Doch was bedeutet das genau?

Händehygiene – so geht´s:

Händewaschen ist nicht gleich Händewaschen. Hier folgen 7 Tipps, damit es wirkt.

  1. Hände unter fließendes Wasser halten.
  2. Hände gründlich einseifen, am besten mit Flüssigseife aus dem Spender: Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen und -zwischenräume, Daumen und Fingernägel.
  3. Die Seife gründlich einreiben – 20 bis 30 Sekunden.
  4. Die Hände unter fließendem Wasser abspülen.
  5. Vor allem in öffentlichen Toiletten: Den Wasserhahn mit dem Ellenbogen schließen. Wenn das nicht möglich ist, mit einem Einweghandtuch.
  6. Die Hände gründlich mit einem Einmalhandtuch abtrocknen, auch die Fingerzwischenräume. Zu Hause sollte jeder sein eigenes Handtuch haben (öfter mal erneuern).
  7. Damit die Haut nicht austrocknet (und damit anfällig wird für Keime): öfter mal mit einer feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Hautpflege eincremen.
Husten- und Nies-Etikette – so wird´s gemacht

Es gilt zwar als höflich, sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, macht aber aus infektionsprophylaktischer Sicht keinen Sinn. Besser geht es so:

  1. Beim Husten/Niesen mindestens 1 Meter Abstand zu Personen halten oder/und sich wegdrehen.
  2. In ein Einwegtaschentuch husten/niesen – und es anschließend sofort entsorgen. (Falls kein Taschentuch zur Hand ist, geht auch die Armbeuge. Das sollte aber die Ausnahme sein.)
  3. Anschließend gründlich die Hände waschen (siehe oben).

Außerdem sollten Räume öfter gelüftet werden (wenn möglich kurze Querlüftung), damit sich die Keimzahl in der Luft verringert.

Abstand halten – was heißt das?

Zu Erkrankten sollte man engen Körperkontakt meiden. Ein Mindestabstand von einem Meter wird empfohlen. Darüber hinaus gilt:

  1. Händeschütteln lieber lassen.
  2. Beim Verdacht einer eigenen Infektion vor dem Arztbesuch die Praxis telefonisch informieren. So können geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

(Quelle: Robert-Koch-Institut)

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