Heißer Tipp für alle „Frostbeulen“

Elbe im Winter

Der Winter ist endgültig bei uns angekommen.

Gehören Sie auch zu den Leuten, die gar nicht wissen, was Sie noch alles anziehen sollen um sich aufzuwärmen? Der Heizkörper auf „5“. Wollsocken im Bett. Und sobald Sie einen Schritt vor die Tür setzen, sind Sie schon wieder erkältet?

Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Energiehaushalt zu pushen. Probieren Sie es doch mal mit einem warmen Frühstück!

He? Bevor Sie jetzt die Krise kriegen, weil Sie dafür morgens nun wirklich keine Zeit haben, hier ein heißer und praktikabler Tipp:

Hirse-Congee „Winteredition“:

Grundrezept (reicht 3-4 Tage):

  • 100 g Goldhirse
  • knapp 1 L Wasser

Die Hirse kurz im Topf ohne Öl anrösten, bis sie leicht dampft.
(Alternative bei empfindlichem Magen: Die Hirse vor dem Kochen mit heißem Wasser abbrausen. Dann erübrigt sich natürlich das Rösten).
Dann das Wasser auffüllen.
Das Ganze zum Kochen bringen und anschließend ca. 4 Stunden (ja vier!) auf niedrigster Herdstufe (Warmhalteplatte) quellen lassen.
Anschließend das Hirse-Congee in ein ausreichend großes Einweckglas mit Deckel abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Soweit zur Vorbereitung.

Zubereitung zum Frühstück:

  • 3-4 EL Hirse- Congee in einen kleinen Topf füllen und langsam erwärmen (immer mal umrühren, nicht anbrennen lassen)
  • dazu kleingeschnittenes Obst nach Gusto, z.B. Apfel, Sharon, Weintrauben, Physalis, Kiwi, auch etwas Ingwer, wer mag
  • dazu 5 Mandeln sowie Sesamkörner, Sonnenblumenkerne nach Belieben
  • wärmende Gewürze (gemahlen): Zimt, Nelken, Vanille
  • Obst und Körner ebenfalls mit erwärmen (aber nicht zu lange, damit wertvolle Vitamine nicht verloren gehen)

Warum Hirse?

Sie zählt zu den mineralienreichsten Getreidesorten. Auch bei Zöliakie/Sprue ist sie geeignet, weil glutenfrei. Neben Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen enthält sie wichtige Nervenvitamine, nämlich B1 und B6 sowie Niacin.

Wer es noch wärmer mag, dem sei anstelle von Hirse Hafer empfohlen. Hafer ist das proteinreichste und wärmste Getreide. Die Zubereitung ist identisch.

Aber Achtung: Gemeint ist Hafer als Getreide, nicht als Flocken.

Die Zubereitung dieses warmen Frühstücks dauert alles in allem nicht länger als bei einem normalen Müsli. Und: es wärmt richtig durch.

Versprochen!

 

 

 

 

 

 

 

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