Wenn die Leber Sie nicht schlafen lässt

Löwenzahn

Erwachen Sie regelmäßig nachts zwischen 1 und 3 Uhr? Fühlen Sie sich öfter misslaunig oder angespannt? Knirschen Sie mit den Zähnen? Schwankt Ihre Sehstärke? Oder leiden Sie als Frau an Prämenstruellem Syndrom (PMS) und Regelschmerzen?

Dann sollten Sie etwas für Ihre Leber tun.

Auch wenn die Laborwerte noch im Normbereich liegen, kann die Leber in ihrer Entgiftungsleistung geschwächt sein. Grund dafür ist, dass die gemessenen Enzyme wie ALT, AST, Gamma-GT und GLDH erst dann im Blut vermehrt nachweisbar sind, wenn Leberzellen zerstört werden.

Wenn Sie also vom Arzt die Auskunft bekommen, dass mit Ihrer Leber „alles in Ordnung“ ist, Sie aber trotzdem an den o.g. Symptomen leiden, dann werden Sie aktiv!

Was die Leber schwächt

Es sind vor allem Gifte wie Alkohol und diverse Medikamente, darunter auch die „Pille“, die die Leber schädigen. Aber auch unregelmäßige Essensgewohnheiten, zu spätes Abendessen, Stress und chronischer Schlafmangel – auch Schichtarbeit – gehören zu den „Lebergiften“. Denken Sie auch an Viren, Autoimmunerkrankungen oder Aflatoxine aus Schimmelpilzen. Letztere finden sich häufig an Trockenprodukten wie Nüssen, Trockenfeigen und Gewürzen. Achten Sie hier beim Kauf auf eine hohe Qualität.

Was die Leber stärkt

Glücklicherweise gehört die Leber zu den regenerationsfreudigsten Organen unseres Körpers. Verzichten Sie einmal für sechs Wochen auf Alkohol und andere Genussgifte – und es wird Ihnen schon viel besser gehen.

Entschleunigen und ordnen Sie Ihr Leben. Das ist freilich leichter gesagt als getan – aber es lohnt sich! Und: Bewegen Sie sich sooft Sie können, damit die Energie in Ihrem Körper frei fließen kann. In der TCM spricht man vom Qi-Fluss. Wer sich damit nicht anfreunden kann, ersetze den Gedanken durch einen geregelten Lymph- und Blutfluss (läuft auf das Gleiche hinaus).

Lebensmittel, die die Leber stärken

Bauen Sie diese Lebensmittel öfter in Ihren Speiseplan ein:

  • Grünkern, Hirse, Quinoa, Reis, Buchweizen
  • Sprossen und Keimlinge
  • Rettich, Radieschen, Meerrettich, Kohlrabi, Chinakohl, Chicoree, Endivie
  • Basilikum, Petersilie

Schränken Sie saure, fettige Speisen ein. Hören Sie mit dem Essen auf, kurz bevor sie satt sind (das Gehirn „hinkt“ dem Magen etwas hinterher). So vermeiden Sie es zu viel zu essen.

Kräuter, die die Leber unterstützen

Ein Kräutertee aus Löwenzahn, Pfefferminze und Wegwarte regt die Galleproduktion in der Leber an und fördert damit ihre Entgiftung. Mariendistel wirkt als Leberschutz.

Wenn das nicht reicht…

…können auch anthroposophische oder homöopathische Arzneimittel – zum Beispiel im Rahmen einer Injektionskur – sowie Akupunktur erfolgreich eingesetzt werden. Sprechen Sie mich gern an.

Gute Besserung!

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