Mitochondriopathie – was ist das eigentlich?

Fühlen Sie sich zunehmend ausgelaugt und erschöpft? Benötigen Sie immer mehr Schlaf, um sich ausgeruht zu fühlen? Oder leiden Sie unter Schlafstörungen? Brauchen Sie spätestens alle zwei bis drei Stunden etwas zu essen, weil Sie sich sonst nicht mehr konzentrieren können? Haben Sie Heißhungerattacken, besonders auf Süßigkeiten? Leiden Sie unter Wortfindungsstörungen oder Vergesslichkeit? Wachen Sie morgens mit angeschwollenen Nasenschleimhäuten auf? Leiden Sie unter Sodbrennen oder zunehmenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien? Schmerzen Ihre Gelenke oder Bänder? Haben Sie öfter Migräne, Muskelkrämpfe oder knirschen Sie mit den Zähnen? Sind Sie geräusch- oder lichtempfindlich?…

All das können Anzeichen einer Mitochondriopathie sein, also einer Störung der Mitochondrien.

Was war das gleich nochmal?

Erinnern wir uns kurz an unseren Biologie-Unterricht in der Schule zurück (lang, lang ist´s her): Mitochondrien sind die bohnenförmigen Zellbestandteile mit einer im Querschnitt zickzackförmigen Matrix. Sie dienen der Energieversorgung, weshalb sie auch als Kraftwerke unserer Zellen bezeichnet werden. Darüber hinaus unterstützen sie den Abbau und die Entsorgung von Stoffwechselendprodukten wie zum Beispiel Ammoniak, einem Nervengift. Und schließlich sind sie an der Bildung von Eiweißen und Hormonen beteiligt.

Damit die Mitochondrien das alles leisten können, benötigen sie ausreichend „Futter“ in Form von Mikronährstoffen, Vitaminen und Sauerstoff.

Ein bunter Strauß an Symptomen

Leider ist es heute oft so, dass sie durch Fehlernährung, Medikamente und Schadstoffe in ihren Funktionen eingeschränkt sind. Kommt dann noch Stress von außen dazu, bringt das das Fass zum Überlaufen, und es stellen sich die unterschiedlichsten Symptome ein, die scheinbar keinen Zusammenhang ergeben.

Dann beginnt der verzweifelte „Ärztemarathon“:  Hausarzt gegen Verdauungsbeschwerden, Orthopäde gegen Gelenkschmerzen, Hautarzt gegen Allergien, Neurologe gegen Nervenschmerzen, Psychologe gegen Depression und Schlafstörungen…

Man kann die Sache aber auch ganz anders angehen:

Laboruntersuchungen klären, ob bei bestimmten Mikronährstoffen und Vitaminen ein Defizit vorliegt. Diese können dann gezielt substituiert werden. Eine Ernährungsumstellung kann ebenfalls helfen. Medikamente können die Entgiftungsfunktion des Körpers unterstützen und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (ich kann es nicht genug betonen) bringt den Körper in Schwung und belebt den Geist.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben und ich Sie unterstützen kann, sprechen Sie mich gern an.

Gute Besserung!

 

Keine Kommentare möglich.