Vorsicht: Herzinfarkt-Risiko!

Weißdorn

Wie dem New England Journal of Medicine im Januar dieses Jahres zu entnehmen war, besteht laut einer Studie in der ersten Woche einer Grippe-Infektion ein 6-fach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Betroffen sind vor allem ältere Patienten.

Das Herzinfarkt-Risiko ist laut den Forschern auch bei anderen schweren Atemwegserkrankungen erhöht.

Wie man vermutet, ist der Infarkt nicht die direkte Folge der Influenzaviren (vor allem Typ B), sondern der mit der Infektion einhergehenden körperlichen Belastung. (Quelle: NEJM)

Was folgt daraus für die Therapie?

Da die Behandlung der echten Grippe (Influenza) allein Ärzten vorbehalten ist, wenden Sie sich bitte bei einem Infektionsverdacht an Ihren Arzt. Dieser entscheidet über das weitere Vorgehen.

Wie kann ich eine echte Grippe von einem „einfachen“ Atemwegsinfekt unterscheiden?

Leitsymptome der Grippe sind:

  • plötzlicher Erkrankungsbeginn innerhalb weniger Stunden mit Fieber,
  • Husten oder Halsschmerzen sowie
  • Muskel- und/oder Kopfschmerzen

Außerdem:

  • allgemeine Schwäche
  • Schweißausbrüche
  • Schnupfen
  • selten Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall

Was sollte ich beachten? Wie kann ich den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen?

Wenn Sie an der echten Grippe erkrankt sind, werden Sie sich kaum in der Lage fühlen, arbeiten zu gehen. Und dennoch der ernste Rat an alle „Hartgesottenen“: Versuchen Sie nicht den Helden zu spielen!

  • Was Ihr Körper – und insbesondere Ihr Herz – jetzt braucht, ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
  • Außerdem viel frische Luft und ausreichend zu trinken.
  • Trinken Sie Erkältungstee, z. B. Thymiantee, mit 1 TL Honig gesüßt: Thymian ist gut für die Atemwege, Honig stärkt das Herz.
  • Unterstützen Sie Ihr Herz zusätzlich mit Weißdorn-Saft aus der Apotheke.
  • Lebertran-Kapseln, z. B. GeloVital, enthalten herzschützende Omega-3-Fettsäuren, außerdem Vitamin A und D.

Gute Besserung!

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